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Künstler / Produktion

Tannöd - Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun lesen Andrea Maria Schenkel

Tannöd - ein Live-Hörspiel
Musik: ART ENSEMBLE OF PASSAU
Tannöd ist die fesselnde Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist. Auf einem Einödhof werden sechs Mordopfer entdeckt, die mit einer Spitzhacke schrecklich zugerichtet wurden... .
Auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläubischen Pfarrersköchin, des verschlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der 8jährigen Betty und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreißende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen.
Die beiden Schauspieler Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun schlüpfen dabei so lustvoll und lebendig in die verschiedenen Personen, dass sich der Zuschauer leibhaftig mitten im Geschehen fühlt. Bittenbinder war für Ihre Rolle in dem ZDF-Film "Zwei allein" 2014 für den Deutschen Fernsehpreis als Beste Schauspielerin nominiert. Die vier Musiker schaffen zur theatralischen Lesung wunderbare Atmosphären, spielen schmissige Polkas, sentimentale Walzer und schaurig-schöne Instrumentaljodler.
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle - vital, grausam, humorvoll.

Besetzung
Es lesen

Johanna Bittenbinder & Heinz-Josef Braun

musikalisch begleitet vom

ART ENSEMBLE OF PASSAU
Leo Gmelch » Tuba, Posaune
Peter Tuscher » Trompete
Yogo Pausch » Schlagwerk & Geräuschkulisse
Florian Burgmayr/Rainer Gruber Akkordeon
Komposition: Florian Burgmayr

Der Krimibestseller Tannöd von Andrea Maria Schenkel erhielt zahlreiche Preise, den Deutschen Krimi-Preis - Kategorie National 2007, den Friedrich-Glauser-Krimipreis 2007 für das beste Debüt und den Corine (internationaler Buchpreis). Es wurde auch ein Kinofilm sowie ein TV-Film über den Stoff gedreht.
siehe auch
» Fünferl
» Kennen Sie das Fräulein Pollinger?

Pressetexte
» Interview Johanna Bittenbinder – Tannöd
» Tannöd - Krimi-Spektakel mit Musik
Pressefotos
» Tannöd Bittenbinder Braun
» Tannöd Ensemble

Pressestimmen

27.09.2017, Straubinger Tagblatt

"... hätte man über weite Strecken eine Stecknadel fallen hören können, so spannend und atemberaubend war das, was dem Publikum im restlos ausverkauften Zuschauerraum geboten wurde. ... alles in allem ein hochspannender, mitreißender Hörspiel-Theaterabend im Rahmen von Bluval im wahrlich passenden Ambiente der Kraftzentrale."

Lucia Mack

17.11.2016, Traunsteiner Tagblatt

"Die Tannöd-Lesung ist nicht nur eine Lesung, sondern vielmehr ein mitreißendes Theater, von dem sich der Zuhörer in den Bann gezogen fühlt. Ein Live-Hörspiel der besonderen Art. Das stimmte einfach alles: Sprachduktus, Mimik und ideenreiche Musik! »Eine packende G´schicht. Wunderbare Sprecher und Musiker«, schrieben die Besucher in das k1-Gästebuch."

Gabi Rasch

07.03.2016, Rüsselsheimer Echo

"Gut gegruselt. ...Bittenbinder und Braun geben jeder Figur durch die präzise ausgearbeiteten Tonlagen und Sprachgesten einen ganz eigenen Charakter, der den Aussagen noch einmal eine ganz andere Gewichtung gibt. Der wunderbare bayerische Dialekt, der dem hessischen Ohr einiges abverlangt, sorgt für Authentizität und die nötige dörfliche Atmosphäre der Erzählung. ...Die musikalische Unterstützung ist dabei das i-Tüpfelchen. ...Das Publikum bleibt verstört und beeindruckt zurück. Ein sehr starker Abend."

Stella Lorenz

10.02.2014, Tauberzeitung Fränkische Nachrichten

"Das Niederstettener Publikum zollte Bittenbinder und Braun ebenso wie dem Passauer Art Ensemble mit kräftigem Applaus den hoch verdienten Beifall. Die Geister, die Autorin und Gestalter gerufen haben, wird so mancher bis in den späten Abend nicht los werden - und für den einen oder anderen könnte sich ins entspannende Urlaubs-Kuhglockengebimmel künftighin ein düsterer Unterton mischen."

Inge Braune

06.12.2013, Süddeutsche Zeitung

„...Schauspieler und Musiker vergegenwärtigen die Verzweiflung und Ausweglosigkeit, die diesem Mord erst die Wucht einer antiken Tragödie verleihen. Das Publikum hat das verstanden und es verstand auch, welch große Schauspieler es vor sich hatte: Als die Bühnenscheinwerfer erloschen, jubelte der ganze Saal. ... “

Renate Zauscher

27.11.2013, Dachauer Nachrichten

„...eine Lesung voller Emotionen, schauspielerischem Talent, grandioser Mimik und Gestik, gespickt mit der perfekten musikalischen Begleitung. ...“

Regina Peter

20.07.2013, Traunsteiner Tagblatt

„...Bittenbinder und Braun blieben dabei dicht am Original dieser kruden Geschichte um Habgier, Eifersucht, Bigotterie, Inzucht und Mord und setzten die vielen unterschiedlichen Stimmen der Vorlage in Ausdrucksweise und Tonfall derart lebensnah und einprägsam in Szene, dass einem richtiggehend unheimlich werden konnte. ...“

25.04.2013, Donaukurier, Ingolstadt

„...Während Braun seine Passagen vorträgt, runzelt Johanna Bittenbinder immer wieder die Stirn und kneift ihre Augen skeptisch zusammen, als würde sie das Zeugenprotokoll anzweifeln. Als sich jedoch der Mörder offenbart, seine Tat schildert und das Motiv klar werden lässt, spiegelt sich das Grauen in ihren Gesichtszügen. Erst blickt sie ungläubig und erschüttert, dann - als sie die Worte begreift - zeigt ihre gesamte Mimik unendliche Trauer. Ihre Augen werden feucht, Tränen laufen über ihre Wangen. Das Publikum in der Haderbastei ist gefangen von der Vorstellung. Betroffenheit mach sich breit, ganz so, als stammten Opfer und Mörder aus dem Bekanntenkreis. Ganz so, als wäre es real.
Nein, die Tannöd-Lesung ist nicht einfach nur eine Lesung. Sie ist ein großes, mitreißendes Theater und ein gelungener Auftakt der Liteaturtage.“

Jessica Roch

06.11.2012, Mein Mitteilungsblatt, Schwabach

„...Dass die mehreren hundert Besucher völlig in den Bann gezogen waren, lag vor allem an dem Schauspielerpaar. Bei ihrem Vorlesen stimmte nicht nur die für jeden herangezogenen Figurencharakter typgerecht eingesetzte Stimme, Stimmlage, das Sprechtempo und Wortwahl, sondern auch die jeweilige Mimik. Intensiviert wurde die knisternde und unheimliche Stimmung, die den Markgrafensaal augenblicklich erfüllte, durch die kreative und absolut passende musikalische Untermalung aus traditioneller Blasmusik und schrägen Jazztönen, ... . Yogo Pausch setzte mit seinem ideenreich und klangbildnerisch eingesetzen Schlagwerk noch die aktustische Krone auf. Ein toller Auftakt, bei dem das Publikum den Atem anhielt!. Einfach brillant! ...“

Ursula Kaiser-Biburger

23.10.2012, Passauer Neue Presse

„...Minutenlange Stille, Betroffenheit. Dann frenetischer Beifall für die mitreißende Leistung der Schauspieler und Musiker.“

23.01.2012, Pfaffenhofener Kurier

„Mit jedem sirrenden Tusch auf den Gong erlischt ein Menschenleben. Und dann herrscht plötzlich Totenstille im Saal wie auf der Bühne. Beim Rockermeier in Unterpindhart, wo sonst so viel und gern gelacht wird, zeigt sich Betroffenheit auf den Gesichtern der Zuschauer.
Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun loten mit den Instrumentalisten des Art Ensemble of Passau den Krimibestseller ’Tannöd’ von Anna Maria Schenkel in einer Tiefe aus, wie es kaum intensiver geht. Eine Lesung ist das nicht, was da am Wochenende zu erleben war. Auch kein Drama. Eher ein Hörspiel zum Sehen, das dank dem perfekten Gespür fürs Detail ein ergreifendes Kino im Kopf und in der Seele auslöst. Man fröstelt, glaubt den kalten Wind zu spüren, der um den Hof weht, dort im Stall bei Hinterkaifeck. ...“

Maggie Zurek

12.11.2011, Illertisser Zeitung

„Ist es schlicht die Story, die fasziniert, oder ist es die minimalistische Form des Dramas, das Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun mit Sprachkultur und Sprechkunst zu einem Theatererlebnis werden lassen? ...
Das Grauen, das Entsetzen kriechen langsam hoch. Manchmal sogar wird man das Gefühl nicht los, unmittelbar dem Mörder zu begegnen, ohne jedoch zu erkennen, was ihn wirklich zu dieser Schreckenstat veranlasst. Die beiden Schauspieler schlüpfen ohne Zäsuren zu setzen in die Rollen, füllen sie mit Vitalität, lassen sie lebendig werden. Alles in der Szene, die immer unverändert bleibt, geschieht mit entschleunigter Bewegung. Selbst der Griff nach dem Glas Wasser - ein Hilfsmittel für die Stimme - wird zu einer Zeitlupen-Geste, mit der sich Heinz-Josef Braun auch seinen schwarzen Hut aufsetzt und ihn wieder abnimmt. Beide Schauspieler berichten, was Zeugen gesagt haben mit kühler Sachlichkeit in der Stimme, um in den urwüchsigen Bayerischen Dialekt zu wechseln, wenn es die Person verlangt. Daraus erwächst das Szenario des kalten Milieus - düster, trist, unheimlich. ...
Das ’Art Ensemble of Passau’ sublimiert das Geschehen mit Musik, die an keiner Stelle zum Selbstzweck wird, sich immer der Geschichte unterordnet, immer sensibel bleibt und dennoch Spannung erzeugt oder vielleicht sogar Mitleid, so wenn der zarte Klang der Glöckchen davon kündet, dass der Tod wieder gegenwärtig ist. Viel Beifall zum Schluss für eine Lesung der besonderen Art.“

Ursula Katharina Balken

26.11.2010, Donaukurier

"... Das Publikum wagt nicht einmal zu atmen, kein Mucks ist zu hören und niemand bewegt sich: Die Zeit steht still, wenn sich die Tür zur Kammer der Magd Mare knarrend öffnet, wenn die alte Dannerbäuerin nachts im Stall nach dem Rechten sehen will, ihr ungehobelter Mann Hermann knoternd hinterher kommt - bevor alle im nächsten Moment ihrem Mörder ins Auge sehen werden: Die szenische Lesung, welche das Münchner Schauspielerpaar Johanna Bittenbinder und Heinz Josef Braun aus dem Krimi-Bestseller 'Tannöd' gemacht hat, wirkt mit einer theatralischen Wucht auf die gebannten Zuhörer, wie man sie nur sehr selten geboten bekommt: ..."

Walter Buckl

16.11.2009, Mittelschwäbische Nachrichten

„ ...Im Stadtsaal ist es beklemmend still. Gebannt verfolgen die 200 Besucher das Geschehen auf der Bühne. Mit dem Hörspiel ’Tannöd’, eine Bühnenbearbeitung des gleichnamigen Kriminalromans von Andrea Maria Schenkel, brachte der Kulturverein wieder eine hochkarätige Veranstaltung nach Krumbach. ...“

Ulrike Seifert-Kraus

21.10.2009, Rottaler Anzeiger

„... Beide Theater- und Filmstars ... lasen abwechselnd die Rollen der 21 Personen mit einer Eindringlichkeit und derart faszinierender Konzentration, dass einem fast das Blut in den Adern erstarrte. Mit diesen sachlichen, trockenen Texten wird vor allem auch das Bild einer ganzen Epoche, eine Gleichgültigkeit in der Gesellschaft, das Desinteresse am Nächsten, erschütternd aufgezeigt. ... Das war zwar auch schon im Bestseller von Andrea Maria Schenkel so angelegt, wurde aber durch diese urbayrische Interpretation erst richtig zum Leben erweckt. Angefangen von der Aufmachung der Künstler im alten Trachtengewand über die Starrheit der Haltung dessen, der gerade nicht las, die bewusst reduzierte Mimik oder Bewegung über die minimalistischen Requisiten: Da stimmte einfach alles. ...“

07.05.2009, Traunsteiner Tagblatt

„ ...Alle Personen werden von Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun so lebensecht wie individuell ausgeprägt verkörpert, dass man meinen könnte, die Charaktere säßen mit einem am Tisch; einfach großartig und lange nachwirkend. Ebenso großartig war das ’Art Ensemble of Passau’, das mit seiner herrlich schrägen Mischung aus Fetzen von Tanzbodenmusik, Trauermärschen und diversen Geräuschkulissen die schaurige Mär kongenial ergänzte. ...“

Wolfgang Schweiger

07.10.2008, Süddeutsche Zeitung

„... In ihrer behutsamen Bearbeitung des Textes ließen Bittenbinder und Braun die Figuren beklemmend lebendig werden. Authentisch in Tonfall, Sprachduktus und Mimik, schlüpften die beiden in die Rollen... Als das Geschehen lustvoll illustrierende Geräuschemacher (vorneweg Percussionkünstler Yogo Pausch) und Musikanten mit Ideenreichtum und Pfiff meisterte das ’Art Ensemble of Passau’ seinen nicht unerheblichen Part in der Inszenierung...“

Roswitha Grosse